Werbung und Vertrieb
 
Nachdem der Autor das Manuskript eingereicht hat und ein Verlagsvertrags abgeschlossen wurde, übernimmt der Verlag Produktion, Vertrieb und Vermarktung des Buches. Im einzelnen gehören dazu:

 
  • Typographische Gestaltung des Umschlags und der Titelei

  • Zuteilung einer ISBN (Internationale Standard-Buchnummer)

  • CIP-Meldung des Buchs bei der Deutschen Bibliothek Frankfurt

  • Meldung des Buchs beim VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher)

  • Meldung des Buchs bei verschiedenen Internet-Buchhandlungen und -Datenbanken

  • Überwachung der Buchproduktion in der Druckerei

  • Auslieferung des fertigen Buches an

    • den Autor

    • Bibliotheken

    • den Buchhandel

    • Fachzeitschriften für Rezensionen

  • Werbemaßnahmen

  • Neben der Bekanntmachung des Werkes über den CIP-Neuerscheinungsdienst, VLB, die Deutsche Nationalbibliographie (DNB), das ISSN-Register usw.

    • Direktwerbung bei den Bibliotheken u.Universitätsinstituten Versand des Gesamtkatalogs (Auflage 50.000)

    • Ausstellung des Verlagsprogramms auf den Buchmessen in Frankfurt a.M., London, während der BookExpo / U.S.A und der ALA-Buchmesse in Philadelphia USA (Messe für Bibliotheken auf dem amerikanischen Kontinent.

  • Langjährige Lagerhaltung des Werkes für den weltweiten Vertrieb
 
Dies sind die Standardleistungen des Wissenschaftsverlags. Besondere Wünsche eines Autors werden nach Möglichkeit berücksichtigt.
 
Der Autor und sein Verlag

 
Vertrauen ist die Basis des Verhältnisses zwischen dem Autor und seinem Verlag. Häufig hat der Autor über viele Jahre an seinem Manuskript gearbeitet, viel Energie und Forschungsarbeit hineingelegt, und er erwartet ganz zu Recht, daß dieser Aufwand auf öffentliche Resonanz stößt und durch den von ihm gewählten Verlag in angemessener Form Verbreitung findet. Er vertraut darauf, daß der Verlag für die Veröffentlichung und Verbreitung der Arbeit Möglichkeiten bereitstellt, die er als wissenschaftlicher Autor selbst nicht hat, daß der Verlag nicht nur die Buchproduktion übernimmt, sondern dieses Buch auch in der Fachöffentlichkeit bekannt macht. Der Autor wählt daher einen Verlag, der einen guten Namen besitzt und in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit bekannt ist.

Die Leistungen des Verlags können meist nur durch einen Zuschuß finanziert werden, mit dem der Autor die Publikation seines Manuskripts unterstützt und der auch etwas höher liegt, als der Zuschuß, den übliche Dissertationsverlage fordern. Qualität hat auch hier ihren Preis. In der Deutschen Bibliothek der Wissenschaften DBW erscheinende Titel werden allein durch den Verkauf finanziert. Der Autor zahlt keine Publikationskosten. Thema und Ausführung müssen jedoch ein breites Interesse befriedigen können. Über die Aufnahme eines Titels in die DBW entscheidet das Lektorat.

Auskunft über erforderliche Publikationszuschüsse und über die verschiedenen Modelle können beim Verlag angefordert werden. Bei Angaben zum Buchprojekts (Fachgebiet, Seitenzahl) wird ein darauf zugeschnittenes Publikationsangebot erstellt.